Sys­teme ver­bin­den & Pro­zesse vereinfachen

ERP-Schnittstellen und Datenübertragung

Erfah­ren Sie, wie ERP-Schnit­t­s­tel­­len Daten zuver­läs­sig über­tra­gen, dop­pelte Ein­ga­ben ver­mei­den und digi­tale Abläufe in der Immo­bi­li­en­ver­wal­tung effi­zi­ent mit­ein­an­der verknüpfen.

Woh­nungs­un­ter­neh­men und Haus­ver­wal­tun­gen pfle­gen ihre Stamm­da­ten im ERP-Sys­­tem, doku­men­tie­ren viele Vor­gänge aber vor Ort: Über­ga­ben, Bege­hun­gen, Män­gel und Zäh­ler­stände. Ohne Schnitt­stelle ent­steht zwi­schen bei­den Wel­ten ein Medi­en­bruch, der Zeit kos­tet und Feh­ler erzeugt. Die­ser Bei­trag erklärt her­stel­ler­neu­tral, was eine ERP-Schnit­t­stelle in der Woh­nungs­wirt­schaft leis­tet, wel­che Über­tra­gungs­wege es gibt und wor­auf Ver­wal­tun­gen bei der Aus­wahl ach­ten sollten.

Was eine ERP-Schnittstelle in der Wohnungswirtschaft leistet

Eine ERP-Schnit­t­stelle ver­bin­det die mobile Doku­men­ta­tion vor Ort mit dem füh­ren­den Sys­tem der Ver­wal­tung. In die eine Rich­tung flie­ßen Stamm­da­ten: Objekte, Wohn­ein­hei­ten, Miet­par­teien und Ter­mine ste­hen in der App bereit, ohne dass jemand sie erneut erfas­sen muss. In die andere Rich­tung flie­ßen Ergeb­nisse zurück, etwa fer­tige Über­ga­be­pro­to­kolle, fest­ge­stellte Män­gel oder abge­le­sene Zählerstände.

Das ERP bleibt dabei das füh­rende Sys­tem, in dem alle Infor­ma­tio­nen zusam­men­lau­fen. Die App vor Ort wird zum ver­län­ger­ten Arm der Ver­wal­tung: Sie nutzt die vor­han­de­nen Daten und lie­fert struk­tu­rierte Ergeb­nisse zurück. Genau die­ser geschlos­sene Kreis­lauf unter­schei­det eine echte Inte­gra­tion von einer Insellösung.

Warum Medienbrüche teuer sind

Ohne Schnitt­stelle müs­sen Mit­ar­bei­tende die­sel­ben Daten mehr­fach anfas­sen. Adres­sen und Mie­ter­da­ten wer­den vor dem Ter­min abge­tippt, Pro­to­kolle nach dem Ter­min manu­ell ins ERP über­tra­gen, Män­gel per E‑Mail an Hand­wer­ker oder Kol­le­gen wei­ter­ge­reicht. Jede Dop­pel­ein­gabe kos­tet Zeit, die für Kern­auf­ga­ben fehlt.

Hinzu kommt das Feh­ler­ri­siko: Bei jedem manu­el­len Über­tra­gungs­schritt kön­nen Zah­len­dre­her, ver­tauschte Zäh­ler­num­mern oder ver­ges­sene Posi­tio­nen ent­ste­hen. Sol­che Feh­ler fal­len oft erst auf, wenn Abrech­nun­gen bean­stan­det wer­den oder ein Man­gel unbe­ar­bei­tet bleibt. Medi­en­brü­che ver­ur­sa­chen damit nicht nur lau­fen­den Auf­wand, son­dern auch Fol­ge­kos­ten durch Kor­rek­tu­ren und Rückfragen.

Die Übertragungswege im Vergleich

Der kom­for­ta­belste Weg ist eine REST API. Sie über­trägt Daten auto­ma­tisch und bidi­rek­tio­nal: Stamm­da­ten gelan­gen ohne Zutun in die App, Ergeb­nisse flie­ßen direkt ins ERP zurück. Ein­mal ein­ge­rich­tet, läuft der Aus­tausch im Hin­ter­grund und erfor­dert im All­tag keine Handgriffe.

Der CSV-Import und ‑Export ist die ein­fa­chere Vari­ante. Daten wer­den als Datei aus dem einen Sys­tem expor­tiert und in das andere impor­tiert. Das erfor­dert einen manu­el­len Zwi­schen­schritt, funk­tio­niert aber mit nahezu jedem Sys­tem und eig­net sich für den Ein­stieg oder für Soft­ware ohne offene API.

Die rein manu­elle Über­tra­gung, also das Abtip­pen von Daten, ist der feh­ler­an­fäl­ligste Weg und sollte allen­falls eine Über­gangs­lö­sung sein. Als Faust­re­gel gilt: Je häu­fi­ger und regel­mä­ßi­ger Daten aus­ge­tauscht wer­den, desto eher lohnt sich die Auto­ma­ti­sie­rung über eine API.

Auswahlkriterien für Verwaltungen

Prü­fen Sie zuerst, ob eine App Ihr eige­nes ERP-Sys­­tem direkt unter­stützt oder sich zumin­dest über eine offene API bezie­hungs­weise CSV anbin­den lässt. Zwei­tens zählt die Rich­tung des Aus­tauschs: Ein rein ein­sei­ti­ger Stamm­da­ten­im­port spart weni­ger Auf­wand als ein bidi­rek­tio­na­ler Kreis­lauf, der auch Pro­to­kolle und Män­gel zurückspielt.

Drit­tens soll­ten Sie den Auto­ma­ti­sie­rungs­grad betrach­ten, also wie viele manu­elle Schritte im Tages­ge­schäft übrig blei­ben. Vier­tens gehört der Daten­schutz auf die Liste: Wer­den per­so­nen­be­zo­gene Daten über eine Cloud-Anwen­­dung aus­ge­tauscht, ist eine Auf­trags­ver­ar­bei­tung nach Art. 28 DSGVO zu ver­ein­ba­ren und der Daten­fluss zu doku­men­tie­ren. Wer diese vier Punkte vor der Ent­schei­dung klärt, ver­mei­det spä­tere Insellösungen.

SYSTEME EFFIZIENT VERBINDEN

Schnittstellen von X‑CITE Immo

Die kos­ten­lose, cloud­ba­sierte App X‑CITE Immo bringt fer­tige Schnitt­stel­len zu ver­brei­te­ten Sys­te­men der Woh­nungs­wirt­schaft mit, unter ande­rem zu Impower, Casavi und Domus. Für Zäh­ler­stände bestehen zudem Anbin­dun­gen an die Ver­sor­ger Süwag und Mainova.

Wo keine direkte Inte­gra­tion exis­tiert, ste­hen eine REST API sowie CSV- und PDF-Import und ‑Export bereit, sodass sich nahezu jede Sys­tem­land­schaft anbin­den lässt. Stamm­da­ten gelan­gen so in die Module Woh­nungs­über­gabe, Objekt­be­ge­hung und Ener­gie­ma­nage­ment, wäh­rend Pro­to­kolle und Män­gel struk­tu­riert zurückfließen.

Häufige Fragen zu ERP-Schnittstellen

X‑CITE Immo bie­tet Schnitt­stel­len unter ande­rem zu Impower, Casavi und Domus sowie zu den Ver­sor­gern Süwag und Mai­nova. Wei­tere Sys­teme las­sen sich über die REST API oder per CSV-Import und ‑Export anbinden.

Eine REST API über­trägt Daten auto­ma­tisch und in beide Rich­tun­gen im Hin­ter­grund. Beim CSV-Weg wer­den Dateien manu­ell expor­tiert und impor­tiert; das ist ein­fa­cher ein­zu­rich­ten, erfor­dert aber einen Zwischenschritt.

Das hängt vom Über­tra­gungs­weg ab. Ein CSV-Import ist meist schnell umge­setzt, eine API-Anbin­­dung erfor­dert eine ein­ma­lige Kon­fi­gu­ra­tion, läuft danach aber auto­ma­tisch und ohne lau­fen­den Auf­wand im Alltag.

Offene For­mate schüt­zen vor Abhän­gig­keit: Daten las­sen sich per CSV oder PDF expor­tie­ren und in das neue Sys­tem über­neh­men. Über die REST API kann anschlie­ßend auch das neue ERP ange­bun­den werden.

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